transtec unterstützt open source-E-Mail-Filterlösung der Universität Southampton

MailScanner zeigt sich Unternehmensanforderungen gewachsen

Tuebingen, 21. Mai 2003
transtec, europäischer Hersteller von IT-Systemen, hat heute volle Unterstützung für die Entwicklung und den Test von MailScanner, dem open source-E-Mail-Sicherheitssystem der Universität Southampton, angekündigt. Unter Einsatz eines vom Hersteller leihweise zur Verfügung gestellten transtec 2600 Workgroup-Servers mit Dualprozessor konnte das Institut für Elektronik und Computerwissenschaft der Universität Southampton jetzt sein Antiviren- und Anti-Spam-System einem umfassenden Belastungstest unterziehen. Dabei zeigte sich, dass dieses System auch den Anforderungen großer Unternehmen gewachsen ist und in der Lage ist, mehr als eine Million E-Mails pro Tag zu filtern.

MailScanner wurde vor drei Jahren auf einer transtec Workstation entwickelt. Das System fand raschen Anklang in der LINUX-Gemeinschaft und wird heute überall auf der Welt von über 50 Millionen Benutzern an mehr als 20.000 Standorten genutzt. Da weltweit immer mehr Universitäten und Regierungsorganisationen dieses Produkt einsetzen, war es für die Produktentwickler von entscheidender Wichtigkeit, die Skalierbarkeit und Performance von MailScanner gründlich testen zu können. „Als Bildungseinrichtung hatten wir nicht die notwendigen Mittel für den Erwerb einer Rechnerumgebung, in der wir das ganze Potenzial von MailScanner testen konnten", erklärte Julian Field, Entwickler von MailScanner und Leiter für Lehrsysteme (Teaching Systems Manager) am Institut für Elektronik und Computerwissenschaft der Universität Southampton. „transtec war unser wichtigster Lieferant von PCs und Servern in den letzten drei Jahren, und die leihweise Überlassung dieses Produkts war eine unbezahlbare Hilfe, um die Einsatzmöglichkeit von MailScanner in großen Organisationen nachzuweisen". Den eigentlichen Anstoß zur Entwicklung von MailScanner gab die Universität Southampton mit ihrer Entscheidung, den Markt für eine E-Mail-Sicherheitslösung zu prüfen. Anstatt ein teures kommerzielles Produkt zu kaufen, entschied sich Julian Field dafür, ein eigenes Produkt auf der Basis von LINUX zu entwickeln. Die Universität setzt MailScanner schon seit zwei Jahren zum Filtern ihres täglichen E-Mail-Verkehrs mit ca. 100.000 Nachrichten pro Tag ein. Dadurch spart die Universität allein an kommerzieller Antivirensoftware bis zu £70,000 jährlich.

„Bildung ist ein wichtiger Marktbereich für transtec, und die Universität Southampton ist seit Jahren ein wertvoller Kunde", so Syd Cochrane, Country Manager für Großbritannien und Irland bei transtec. „Wir sind uns bewusst, was open source-Lösungen für Bildungseinrichtungen mit beschränkten Finanzmitteln bedeuten, und freuen uns, dass wir die Weiterentwicklung von MailScanner unterstützen können". Informationen zu MailScanner (www.MailScanner.info)

MailScanner ist ein sehr gefragtes open source-E-Mail-Sicherheitssystem mit mehr Benutzern als AOL und Hotmail zusammen. Täglich verarbeitet MailScanner mehr als 500 Millionen E-Mail-Nachrichten weltweit; dabei entfernt es 2 Millionen Viren und identifiziert 75 Millionen Spam-Nachrichten. Dieses Programm wird rund um die Welt an 20.000 Standorten zum Schutz von Ministerien, Wirtschaftsunternehmen und Bildungseinrichtungen genutzt. Viele ISPs setzen MailScanner jetzt standardmäßig ein, da Virenschutz und Spam-Filterfunktionen von den meisten Benutzern grundsätzlich gefordert werden.

MailScanner überprüft alle E-Mails auf Viren und Spam-Nachrichten sowie auf Angriffe auf Schwachstellen im Sicherheitsnetz. MailScanner ist dabei an keinen bestimmten Virenscanner gebunden, sondern kann beliebig mit 14 verschiedenen Virenscannern eingesetzt werden; dadurch haben Benutzer die Möglichkeit, das beste Virensuchprogramm auszuwählen. Da es sich um eine open source-Lösung handelt, können Systemadministratoren die Systemintegrität überprüfen. MailScanner spielt eine Schlüsselrolle bei der Netzsicherheit und muss daher als gesicherter Service agieren. Diesen Grad an Vertrauenswürdigkeit kann nur eine open source-Lösung gewährleisten, ein Ansatz, den kommerzielle Anbieter allerdings nicht übernehmen wollen. MailScanner wurde am weltweit führenden Institut für Elektronik und Computerwissenschaft der Universität Southampton entwickelt und wird *KOSTENLOS* unter den Bedingungen der GNU (General) Public License weitergegeben.