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Die Arbeitsgruppe Seismik/Seismologie an der FU Berlin erforscht das Erdinnere mit Hilfe von künstlichen sowie natürlichen seismischen Wellen. Sie hat dazu ein 3D-Abbildungs- und Modellierungsverfahren entwickelt, das sie in geotechnologischen und geodynamischen Projekten auf verschiedenen Tiefenskalen anwendet. Zwei Beispiele in der Geotechnologie: Die Vorauserkundung beim Bau des neuen Gotthard-Basis-Tunnels ist mithilfe des Verfahrens bis zu 100 Meter möglich. Unter Tage können Reservoire bis zu fünf Kilometer weit in die Tiefe abgebildet und charakterisiert werden. Das wird etwa bei der Erdöl- und Erdgasgewinnung oder der unterirdischen CO2-Speicherung wichtig. Beim Einsatz des Verfahrens in geodynamischen Fragestellungen wollen die Wissenschaftler die Entstehung großer Erdbeben besser erforschen. So kann das kalifornische San-Andreas-Störungssystem damit bis auf zehn Kilometer, die unter den südamerikanischen Anden liegende ozeanische Platte gar bis auf 100 Kilometer in die Tiefe erforscht werden. |
Nachdem die nötige Rechenzeit und der Speicherplatz für das Projekt lange entweder bei den Großrechenanlagen der Universität beantragt oder aber mit einem selbst gebauten Beowulf-Cluster abgedeckt wurden, installierte transtec im Frühjahr 2008 einen Cluster mit 13 Rechenkernen und fünf Terabyte Speicherkapazität. Geplant ist, diesen bis 2009 auf 36 Knoten zu vergrößern. Mit insgesamt 288 Gigabyte Arbeitsspeicher soll er dann sämtliche Berechnungen und Simulationen der Arbeitsgruppe durchführen. Daneben sind am Institut 22 CALLEO 201 Linux-Server als Arbeitsplätze im Einsatz. |
"Am Institut brauchten wir ein zuverlässiges System mit guter Rechenleistung und viel Speicherkapazität. Die große Erfahrung von transtec und die Zuverlässigkeit der Hardware haben uns da überzeugt."
"Auch mit der Beratung von transtec waren wir sehr zufrieden. Im Prinzip wussten wir schon im Vorfeld recht genau, was wir brauchen würden; dies konnte aber noch optimiert werden. transtec riet uns zu einer 10-Gigabit-Anbindung des Storage-Knotens an den Switch, mit der sich die Leistung bei der Übertragung der Datenpakete um bis das Zehnfache steigern lässt. Üblich ist eine Anbindung mit einem Gigabit. Uns war gar nicht klar, dass das möglich ist. Dank der guten Beratung der Spezialisten von transtec laufen wir nun nicht Gefahr, dass die Datenübertragung an dieser Stelle einen Engpass hat." Dr. Stefan Buske, Leiter des seismischen Datenlabors am Institut für Geologische Wissenschaften der FU Berlin |
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